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Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie, auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.


MRT-Gerät -MAGNETOM® Aera- in unserer Praxis


Das MAGNETOM®
Aera, ist das 1. MRT-Gerät seiner Art in Nordthüringen.

Hauptmerkmale:

  • Besserer Patientenzugang und mehr Komfort dank des Open Bore-Design
    mit 70 cm lnnendurchmesser sowie ultrakurzem 137 cm Magneten (Tunnel)

  • 40% kürzere Untersuchungszeiten

  • Optimale Bildauflösung

  • MoodLight-Stimmungsbeleuchtung des Tunnels - sorgt für eine angenehme Atmoshäre für Patienten.

MAGNETOM® Aera ist weltweit das erste 1‚5-Tesla-System mit 70-cm-Öffnung und Tim+Dot-System. Durch die Integration der bahnbrechenden Technologien Tim®4G (Total imaging matrix der vierten Generation) und DotTM (Day optimizing throughput), setzt MAGNETOM Aera neue Maßstäbe in Bezug auf Effizienz, Bedienung und klinische Versorgung, wodurch ein neues Niveau an Diagnostik erreicht wird.

Die neuen Technologien ermöglichen kürzere Untersuchungszeiten und optimierte Bildqualität, so dass letztendlich mit diesem System schnellere sowie hoch qualitative Untersuchungen durchgeführt werden können. Dank der Zero Helium Boil-Off-Technologie verbraucht das System bei normalem Betrieb kein Helium, so dass diese teure und knappe Ressource nicht in regelmäßigen Intervallen nachgefüllt werden muss. Mit dem neuen optionalen Green Cooling Package können wir den Energieverbrauch zu Kühlzwecken um bis zu 50 Prozent reduzieren. Der Energieverbrauch während des Betriebs ist für 75 Prozent der Umweltauswirkungen medizinischer Produkte verantwortlich. Siemens arbeitet hier an der Entwicklung neuer Lösungen, die gegenüber den Vorgängermodellen eine höhere Energieeffizienz aufweisen.

Leistungsspektrum

  • Kopf
    Tumor
    Entzündung
    Gefäßprozesse
    Angiographien
    Hypophysen-, Kleinhirnbrückenwinkel-Prozesse
    Gesichtsschädel (Weichteile)
     
  • Hals
    Halswirbelsäule, Bandscheiben, Spinalkanal, Halsmark
    Weichteil-Diagnostik (HNO-Tumoren)
    Halsgefäß-Darstellung
     
  • Thorax
    Thorakale Aorta (Aneurysma)
    Mediastinalprozesse
    Brustwirbelsäule inkl. Spinalkanal
     
  • Abdomen
    Oberbauchorgane inkl. MRCP
    (Gallen- und Pankreasgang-Darstellung)
    Nieren- und Nebennieren, ableitende Harnwege
    Becken, inkl. Prostata, gynäkolog. Staging
    Aorta
    Nierengefäße
     
  • Skelettsystem und Gelenke
    Knochenläsionen z.B. Tumor, Frakturen etc.
    Gelenkdiagnostik nativ und nach i.v. Kontrastmittel
    spezielle Diagnostik nach Sportunfällen
    Nachweis von Muskelveränderungen,
    z.B. Myositis oder Muskelfaserriß
    Abklärung von Sehnenbeschwerden
     
  • Gefäßsystem
    Darstellung des gesamten arteriellen Blutgefäßsystems bei Verdacht
    z.B. auf Arteriosklerose
    Venöse Darstellung in Teilbereichen

Wie funktioniert die Kernspintomographie?

Kernspintomographie ist ein Verfahren das im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet. Im Kernspintomographen befindet sich ein sehr starkes Magnetfeld. Dieses richtet den Spin der Atome im menschlich Körper in eine Richtung aus. Schaltet man den Magneten wieder aus, so springt der Spin der Atome wieder in die ursprüngliche Position zurück. Dabei senden die Atome Signale aus, die durch hochempfindliche Empfängerspulen gemessen werden können. Ein Computer berechnet aus den Signalen ein Schnittbild durch den Körper.

Wann wird eine Kernspintomographie durchgeführt?

Ein Hauptgrund für ihre Anwendung ist, dass die menschliche Anatomie sehr genau und differenziert dargestellt werden kann, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z.B. Weichteile, Organe, Gelenkknorpel, Meniskus und Gehirn. Schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Entzündungsherde oder Tumoren können auf diese Weise entdeckt werden.

Strukturen, die einen geringen Wassergehalt haben, wie z.B. Knochen oder luftreiche Regionen wie die Lunge, können dagegen mit dem MRT weniger gut dargestellt werden.

Was muss im Vorfeld der Kernspintomographie beachtet werden?

Bei der Untersuchung muss der Patient in einer etwa 130 Zentimeter langen Röhre liegen. Während der Untersuchung werden vom Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt. Deswegen wird jedem Patienten ein Schallschutz-Kopfhörer angeboten. Wichtig ist auch, dass der Patient vor der Untersuchung alle Metallteile ablegt. Elektronische Gegenstände, Uhren, Kreditkarten und andere Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Gerätes gebracht werden, da sie davon unbrauchbar gemacht werden.

Von großer Relevanz ist außerdem dass der Patient angibt, ob er einen Herzschrittmacher einen Defibrillator, ein Cochleaimplantat oder ein Hörgerät besitzt. Außerdem ist es wichtig anzugeben, ob sich im Körper Herzklappen aus Metall befinden. In diesen Fällen darf die Untersuchung nicht vorgenommen werden.

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